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Fernwärmekraftwerk

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Technische Daten Fernheizwerk:

Inbetriebnahme 2003
Ort Trafoi
Anlagen: 1 Hackschnitzelofen (seit 2016)
1 Spitzenkessel
1 Peltonturbine (Stromerzeugung)
Hackschnitzelofen Leistung (max.) 550 kW
Spitzenkessel Leistung (max.) 1.000 kW
Gesamtlänge Wärmeleitungsnetz 2.025 m
Jahresproduktion (⌀) ca. 1.400.000 kWh (thermisch)

Das Fernheizwerk Trafoi wurde im Jahre 2002/2003 als Blockheizkraftwerk (Erzeugung von Wärme und Strom) errichtet und produziert heute mit einem Hackschnitzelofen und einem Spitzenkessel ca. 1.400.000 kWh thermische Energie.

Über ein ca. 2 km langes Fernwärmeleitungsnetz werden 11 Haushalte und 3 Hotels von Trafoi mit Wärme versorgt.

Bauphasen und Verlegung der Leitung

Am 26. August 2002 beginnt die Fa. Paulmichl Matthias & Co. OHG aus Mals mit den Aushubarbeiten für das Kraftwerk. Der Hang wird mit Baustahlgittern versehen und mit Spritzbeton und Ankern abgesichert. Anschließend werden das Fundament gegossen und die Außenwände erstellt.

Das Gebäude wird dabei so ins Gelände eingefügt, dass es unscheinbar wirkt, aber dennoch eine große Kubatur und somit Platz für Erweiterungen bietet.

Sommer/Herbst 2002

Mit zeitlicher Verzögerung beginnt die Fa. Cristoforetti srl aus Lavis (TN) mit der Verlegung der Fernwärmeleitug, die zum Teil schwieriges Gelände durchquert. Im Spätherbst konnten die Arbeiten im Bereich „Außerhof“ fertiggestellt werden.

Herbst 2002

Im Dezember 2002 erfolgt die Lieferung der beiden Motoren durch die Firma TVP Engineering&Production GmbH aus Österreich. Die Schiffsmotoren können sowohl mit mineralischem Diesel als auch mit Biodiesel betrieben werden.

Dezember 2002

Im Frühjahr 2003 wurden die Arbeiten zur Verlegung der Ferwärmerohre abgeschlossen. Die Länge der Leitung beträgt 1,2km. Der Höhenunterschied zwischen dem höchsten Abnehmer und dem Heizwerk beträgt ca. 100 m.

Frühjahr 2003

Das Fernheizwerk wird durch Hochwürden Herrn Pfarrer Klammsteiner Gilli eingeweiht und gesegnet.

2004